Bei der Eigenbluttherapie nach L. Kunst wird eigenes Blut des Patienten entnommen und durch unterschied­liche Verfahren moduliert. Mittels der Reinjektion ins Gewebe und der darauffolgenden Abwehr­reaktion wird die Selbstregulation des Körpers angesprochen und das gesamte Abwehrsystem zur stärkeren Aktivität angeregt.
DIANAT – Praxis für Naturheilverfahren

Eigenbluttherapie - Praxis für Naturheilverfahren in Berlin-Moabit

Eigenblut-Vakzination nach L. Kunst

Bakterielle Infektionen, die quasi geheilt sind, hinterlassen Spuren in unserem Körper. Der Körper vergisst nichts. Dies hat Vorteile und Nachteile.

Vorteile

Der adaptive Teil des Immunsystems besitzt einen Speicher, in dem ”Informationen” sämtlicher virulenter Bakterien, die Erkrankungen hervorgerufen haben, gespeichert wird. Sobald dieselben Bakterien wieder in unseren Körper eintreten, sei es auch nach vielen Jahren, werden sie durch das Immunsystem direkt mit Antikörpern unschädlich gemacht – wir werden also nicht krank. Das ist Immunität.

Nachteile

Manche Bakterien haben die Fähigkeit der obengenannten Immunantwort zu entgehen. Sie kapseln sich ein, dringen in die Zellen des Immunsystems ein und stören allmählich seine schützende Funktion. Es werden unspezifische Entzündungsfaktoren freigesetzt und körpereigenes Gewebe angegriffen. So entstehen chronische Erkrankungen, sogenannte Autoimmunerkrankungen. Dies erfolgt zu einem gewissen Ausmaß bei jedem Menschen. Es ist eine Folge des Alterns, da wir alle bakteriellen Infektionen erleiden.

Eigenbluttherapie nach L. Kunst als alternative Methode

Eigenbluttherapie nach L. Kunst ist im Sinne der Autovakzination eine Methode, bei der die eingekapselten bakteriellen Reste vom Immunsystem selbst angegriffen werden. Dieses Ziel wird mit einem Präparat erreicht, welches aus dem Blut des Patienten selbst hergestellt und nach Präparation injiziert wird. Die Behandlung hat keine unerwünschten Nebenwirkungen. In den ersten Tagen nach einer Injektion kann jedoch eine temporäre, vorübergehende Verschlimmerung vorhandener Symptome auftreten. Dies ist ein Indiz für die Wirksamkeit der Methode.

Natürliche Heilung braucht Zeit

Die Injektionen werden im Abstand von 1-3 Wochen wiederholt. Bei Wirksamkeit der Therapie stellt sich eine Besserung der Beschwerden nach ca. drei Monaten ein. Die Behandlung wird dann bis zur vollständigen Genesung fortgesetzt. Wer jahrelang krank war, wird verstehen, dass Heilung Zeit braucht, gerade wenn die richtige Methode – natürliche Heilung – verwendet wird.

Methoden der Schulmedizin

Um Autoimmunitätskrankheiten zu behandeln, verwendet die Schulmedizin Steroide. Das sind entzündungshemmende Medikamente, die die Funktion des Immunsystems hemmen und monoklonale Antikörper verwenden. Dadurch werden die Krankheitssymptome mehr oder weniger effektiv bekämpft. Allerdings können diese Medikamente die Autoimmunität selbst nicht heilen, ihre Effektivität wird auf Dauer geringer. Darüber hinaus haben sie oft ernsthafte Nebenwirkungen wie größere Infektanfälligkeit und erhöhtes Krebsrisiko.

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Dr. med. Sabine Beutner - Fachärztin für Diabetologie und Naturheilverfahren Impressum